Sebastiani Lengfurt

Ein besonderes Gelübde mit langer Geschichte

Was ist Sebastiani?

Das Sebastiani-Fest wird alljährlich am Wochenende vor oder nach dem Gedenktag des Hl. Sebastian, dem 20. Januar in Lengfurt, gefeiert. Es geht auf ein Gelübde der Lengfurter Bevölkerung aus dem Pestjahr 1632 zurück. Aufgrund der Fürbitte an den Hl. Sebastian soll damals die Pest gewichen sein. Die Lengfurter Bürger gelobten daraufhin alljährlich den Festtag des Hl. Sebastian zu begehen.

Was passiert am Sebastiani-Fest?

Das Fest wird jedes Jahr mit Fackelzug, militärischem Aufzug, Fahnenschwenken, Festgottesdienst und Andacht begangen. Organisiert und durchgeführt wird dieses Fest von den Mitgliedern des Sebastianivereins, stellvertretend für die gesamte Lengfurter Bevölkerung. Zu diesem Fest sind besonders alle Lengfurter, aber auch alle anderen Interessierten aus nah und fern eingeladen.

Der Auftakt des Festes ist der Zapfenstreich um 18:30 Uhr am Festsamstag. Die Trommler, die Musikkapelle und die Wachmannschaft treffen sich nach Einbruch der Dunkelheit am Marktplatz. Von dort aus wird dann mit Musik und Trommeln durch das Altort marschiert.

Der Höhepunkt des Festes ist das Fahnenschwenken. Die Soldaten bilden ein Viereck, das sogenannte Karree. Der Fähnrich tritt in die Mitte des Karrees und schwenkt die Fahne zu den Klängen des Stücks "Über den Wellen".

Unsere Geschichte

Der Sebastianiverein, dessen Geschichte in der Umgebung seines Gleichen sucht, erfreut sich unter den Lengfurtern nach wie vor großer Beliebtheit. Das Gelübde wird seit über 388 Jahren gepflegt und aktiv weitergegeben. In diesen Jahren ist viel passiert.